VERRAT (AT) – „Es hängt ein Grauschleier über der Stadt“
Partizipative Lesung & Projektvorstellung
VERRAT (AT) ist ein performativ-dokumentarisches Projekt zu Verrat, Vertrauen und den Nachwirkungen der DDR-Staatssicherheit. Es fragt, wie Überwachung, Denunziation und ideologische Loyalität Biografien prägten – welche Spuren bis heute in Gesellschaft und politischer Kultur wirken.
Drei Diskursformate und ein Fragebogen, die die Nachwendezeit in den Neuen Bundesländern in Bezug auf das Wort Verrat und das Ministerium für Staatssicherheit bis in die Jetztzeit untersuchen.
Welche Bedeutung hat diese Vergangenheit für Vertrauen, Identität und unser heutiges Miteinander?
Im Zentrum steht ein anonymer Fragebogen.
Wir laden Sie ein, teilzuhaben: Ihre Perspektiven, Erinnerungen und Haltungen können hier einfließen!
FRAGEBOGEN ALS DISKURSIVE GRUNDLAGE
Ein wesentliches Element des Projekts ist ein anonymer Fragebogen, der an Zeitzeug:innen, Betroffene und Interessierte verteilt wird. Hier finden Sie einen Link. Die gesammelten Antworten dienen als Ausgangspunkt für die Diskursveranstaltungen. Die darin aufgeworfenen Fragen – nach Schuld, Vergebung, Identität und Aufarbeitung – werden gemeinsam reflektiert und weitergedacht.
-> Projektbeschreibung
Ziel ist ein vielstimmiges Bild von Erinnerung und Gegenwart. Sie sind die Autor:innen! Wir öffnen den Raum dafür, Geschichte selbst zu erzählen statt beschrieben zu werden. Aus diesen Erfahrungen entsteht 2027 ein Theaterstück.
Mehr über das Projekt finden sie hier: https://jetzt-jetzt-trafo-2.jimdosite.com/
Freie Eintritt
Anmeldung erforderlich.






